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Zeitkampf

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Als Zeitkampf (kurz ZK) wird der größte Krieg zwischen Gut (vertreten durch die Maschinensäcke) gegen Böse (vertreten durch die Freitaglandmänner), bzw. die große Entscheidungsschlacht, bezeichnet. Beides ist nicht klar zu unterscheiden, da der Krieg sämtliche Dimensionen durchzieht, das ganze Universum in ein einziges Schlachtfeld verwandelt und die Zeiten miteinander verschmilzt. Dreh- und Angelpunkt aller Ereignisse ist jedoch Hurdelhabadan, dessen Geschichte maßgeblich vom ZK geprägt ist. Seit seiner ersten Erwähnung im goldenen Zeitalter ist der ZK ein zentrales, wiederkehrendes Thema in Schuschinus´ Geschichten. Sein konkreter Anlass, Ausbruch, Verlauf, Ende und Bedeutung für das Universum ändern sich über die Zeit, was kein Widerspruch ist. Da er alle Zeiten durchzieht, nimmt er auf verschiedenen Zeitlinien verschiedene Wege. Kennzeichnend ist aber stets, dass der ZK gigantische Ausmaße und eine unfassbare Brutalität hat. Er ist das Aufeinanderprallen unvereinbarer Gegensätze mit absolutem Vernichtungswillen.

Wichtig ist, dass dieser Krieg NUR auf der Ebene der Phantasie geführt werden kann, weil nur dort alles möglich ist, also auch die klare Trennung von Gut und Böse, die totale Vernichtung des Bösen und die Wiederherstellung von Verlusten. In der Pseudorealität führt Krieg immer nur zu mehr Leid und jeder, der militärische Initiativen befürwortet und leichtfertig provoziert, gehört zum niedersten Abschaum der Menschheit. Im Schuschiversum, wo poetische Gerechtigkeit herrscht, richten sich die Folgen, die Krieg für ein Individuum hat, nach dessen innerer Einstellung. Die Frms wollen durch Gewalt Leid und Unterdrückung verbreiten, also erfahren sie auch sämtliche Verluste selbst in dieser Weise. Msäcke wollen Freiheit und Freude, deshalb ist Krieg für sie nur ein Action-Abenteuer, ein Spiel, in dem alle Schäden reversibel sind.

Goldenes Zeitalter


Ära der großen Schnäbel

UrZK Seine erste Erwähnung fand der Begriff Zeitkampf bei einer Zeichnung von 1995, auf der viele Leute verschiedener Epochen durcheinandergewürfelt kämpften (siehe oben). Dies war noch bevor die Geschichte von Doland und Frland als ewige Todfeine Gestalt annahm. Die Leute auf dem Bild sind nicht näher bestimmte Krieger, jedoch gab es schon die Maschinensäcke. Man sieht Schutzschilde mit einer 1 darauf, die eine vereinfachte Form des Vogelsymbols darstellt, welches die Msäcke zu der Zeit als Logo benutzten. Auch sieht man Schilde mit einem F, wie es die Frms später benutzen werden, doch waren die Frms hier noch nicht erfunden. Der ZK war zu dieser Zeit ein Kampf jeder gegen jeden, es wurde auch mit der Idee einer Zeitkampfdimension gespielt, wo ewig gekämpft wird. Mehrere Plüschtierschlachten wurden veranstaltet, die das gesamte Zimmer umfassten.

Ära der mittleren Schnäbel

Msäcke und Frms waren nun etabliert und der ZK wurde zum großen Endkampf ihrer unüberbrückbaren Differenzen. Im Zuge Schuschinus´ vielfältiger Interessen wurde er in 3 Zeitkämpfe aufgeteilt, repräsentativ für Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. So konnte man verschiedene Kampfstile darstellen, altertümlich mit Schwertern und Pfeilen, zeitgenössisch mit Panzern und Gewehren, und futuristisch mit Raumschiffen und Robotern. Neben diversen einzelnen Bildern wurde 1997/98 der 1. ZK im Vergangenheits-Thema als monumentaler Comic niedergeschrieben. Rückblickend ist die Schlacht ziemlich mickrig, da sie nur um das Schloss von Schuschinus tobt. Die klare Definition von Doland und Frland als separate Planeten war noch nicht vollständig etabliert. Zwar bestand die Idee im Hinterkopf, aber die Frms tauchen einfach in Doland auf, als wären sie vom selben Planeten dorthin gereist.
In diesem Comic gibt es einige herausgenommene und später wieder eingefügte Szenen mit einer Zeitreise in den 3. ZK, sowie eine Überleitung zum Knorf Comic, an dessen Ende ein Auftakt zum 2. ZK im Gegenwarts-Thema ist, doch der Comic bricht ab. Der 1. ZK-Comic bricht auch ab. Es wurden später noch mehrere Versuche unternommen, dort wieder anzusetzen, aber ohne Erfolg. Jedoch kann man ihn rückblickend mit der letzten Szene als abgeschlossen betrachten. Inhaltlich gibt es in den Comics des goldenen Zeitalters keine großen Wendungen. Msäcke und Frms bekämpfen sich, weil sie Feinde sind, die Frms unterliegen haushoch.

Ära der kleinen Schnäbel

1999 wurden noch ein paar Anläufe genommen für einen neuen ZK Comic, aber ohne Erfolg. Auch gab es einige Aufgüsee beliebter Handlungsstränge aus dem 1. ZK Comic. In der 2. Hälfte von 1999, als sich die Zeit der großen Fehlschläge bereits anbahnte, wurde die ganze Geschichte neu entworfen. Es entstand die Idee, dasss es nur einen ZK gebe und dass eine Brücke zwischen den Planeten Donnerstagland (später Hurdelhabadan genannt) und Freitagland gebaut werden würde, auf der die Schlacht ausgetragen würde. Bis auf einige Konzeptbilder wurde auch diese Idee nie realisiert. Dies war der Beginn der Zeit der großen Fehlschläge.

Zeit der großen Fehlschläge


Übergangszeit

Nochmals wurde alles umgeplant. Der Zeitkampf sollte nun nicht nur zwischen Msäcken und Frms auf deren Planeten ausgetragen werden, sondern im ganzen Universum mit vielen beteiligten Völkern. Anlass für den Kampf sollte irgendein mächtiger McGuffin sein, aber darüber hinaus gab es keinen tieferen Sinn. Die Pläne waren gigantisch, aber kein Stück konkret. Es wurden Konzeptzeichnungen angefertigt, aber jeder Versuch, den wirklichen Comic anzugehen, wurde verworfen.

Ära der Abweichungen

Das Zeitkampfprojekt wurde aufgeschoben, wir machten stattdessen andere Comics und drifteten vom ursprünglichen Kanon ab. Stets schwebte der Zeitkampf als große Prophezeiung über den Ereignissen. Wenn er bildlich gezeigt wurde, dann nur als Zukunftsvision, als Ausschnitt, wie es irgendwo mittendrin im Getümmel ablaufen könnte, aber nie wurde er in seiner Gänze begriffen oder offiziell in der Gegenwart ausgeführt.

Ära der Fortsetzungen

In der Ära der Fortsetzungen wurde versucht, an die Comics des Goldenen Zeitalters anzuknüpfen. Es wurden unzählige Versuche unterneommen, den 1. ZK-Comic fortzusetzen, oder Brücken zu den Handlungen des Knorf-Comics und den Power Bubi Comics zu schlagen,

neue Blütezeit


◩ ◩ Ab 2003 wurde mit frischem Elan wieder auf einen neuaufgelegten ZK zugesteuert. Dabei wurden alte Ideen überdacht, wie die Brücke zwischen den Planeten. Da sich Msäcke und Frms von Natur aus niemals einig sind, wäre es unmöglich eine Brücke zu bauen, die sich in der Mitte passend verbindet. Es gab Ideen einer einseitigen Brücke, einer natürlichen Brücke aus Lava, aber inzwischen wurde schon in viel größeren Dimensionen gedacht. Es gab intergalaktische Raumfahrt, da war eine Brücke nicht mehr von Belang. Auch das PZO floss in die Handlung mit ein. Als Projekt Zielobjekt abgeschlossen war, war es soweit, Schuschinus rief erneut den ZK aus. Und so entstand ein weiterer Meilenstein, der den Rekord der Seitenzahlen des 1. ZK Comics brach, was aber nicht zählt, weil das in 3 Teile aufgeteilt ist. Dieser ZK war groß und brutal, entsprach in seinen bombastischen Dimensionen ganz den Erwartungen, wenn auch inhaltlich stets Zweifel bestanden. Vor allem darin, was danach kommen sollte. Das Leben war ja noch nicht zuende.

der Mythos

In grauer Vorzeit kommen sich in einer Planetenkonstellation Doland und Frland so nah, dass sie durch die Gravitation zusammenzustoßen drohen, doch die Abscheu hält dagegen, so kommt es, dass nur der Boden aufreißt und sich eine Brücke aus Lava bildet. Epomara und die Götter von Doland liefern sich den Protozeitkampf mit Woherej und seinen Frms auf der Brücke. Epomara wird getötet, doch prophezeit vorher noch die Ankunft Schuschinusses und sendet ein Update an die Götter. Woherej flieht, die Brücke bricht ab und bildet den Würstchenberg. Zunächst endete der Comic mit einem Cliffhanger zum nächsten Comic, in dem eine Zeitschleife für immer neue ZKs vorgestellt wurde. Wir zogen auch die alte Idee von 3 Zeitkämpfen wieder in Betracht. Demnach wären jetzt 2 große ZK-Comics abgehandelt, und wir hätten noch einen vor uns. Ein Problem war, dass wir nun in unübersichtlich riesige Dimensionen vorgedrungen waren. Viele Universen bekriegten sich inzwischen und Massen neuer Gegner waren auf den Weg gebracht.

Zeit des Wahns und Xit Ära


Wir fanden eine Notlösung, die für normale Verhältnisse überschüssigen Bösen bis zum 3. ZK zu bannen, der aber später wieder gelöst wurde, weils Wurscht ist. Außerdem entdeckten wir die Murmeltheorie wieder, die wir einst in den dunklen Jahren aufstellten. Sie besagt, dass der Zoomfaktor eine Dimension ist. Außerdem sind Dimensionen Schleifen, die von vorn beginnen, wenn man am Ende ist, da es aber viele Dimensionen gibt, kann die Schleife der einen Dimension in ihrer Gänze auf anderen Dinemsionen gedreht werden und so immer neue Überschneidungen und Muster erzeugen. Damit ist gleichzeitig die Zeitschleife bestätigt, auf der man immer neue, anders verlaufende ZKs veranstalten kann, und demnach wäre auch der Unterschied, ob eine Schlacht nur auf einem Planeten oder im ganzen Universum stattfindet, gar nicht so dramatisch. Es ist so, als fände sie etwas weiter links oder rechts, oder an einem anderen Tag statt, aber ihre Bedeutung ist die Gleiche. Jeder Punkt im Universum enthält das ganze Universum, wenn man nah genug heranzoomt. Auch haben wir das 1 ZK und das 3 ZK Prinzip zusammengefasst. Man kann 3 Hauptkämpfe machen und auch kleine Scharmützel dazurechnen, denn sie sind alle verbunden und bilden einen Gesamtkonflikt, der an seinem dichtesten Punkt das ganze Universum schmilzt, welches die eine Entscheidungsschlacht bedeutet. Das passt alles ins Konzept, denn es ist ja der Zeitkampf, der durch alle Zeiten geht. Dem 2. ZK Comic wurde auch ein ausführlicheres Ende nachgereicht, ohne es zu abschließend zu machen.

Xit Ära

In der Xit Ära ab 2010 wurde kräftig in der Zeit umhergereist, Brücken zu vergangenen Comics geschlagen. Es entstand ein ZK-Tourismus, Scharen von Schlachtenbummlern reisen gleich mehrmals auf verschiedenen Zeitlinien in die Kampfzonen und finden sich an einem Ort wieder, was die Mischung der Epochen und die große Menge an Beteiligten Leuten erklärt, die die Leere des Weltraums füllt. Mit dem 3Teiler "Die Gosse läuft über" marschieren die Sterne selbst als Armeen auf.