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Zeitleiste im Überblick

Xit Ära

Obwohl diese Epoche (2010 - 2014) noch einige Entwicklungen bereithielt, fühlten sich diese nicht mehr so einschneidend an. Kunststil und Weltanschauung waren gefestigt, es kamen jedoch neue Techniken hinzu. Die Epoche ist aufgrund ihrer relativen Gesetztheit, ohne prägnante Ausscherungen des künstlerischen Lebensgefühls, nach Xit, einer neuen bedeutenden Hauptcharakterin benannt.

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künstlerische Entwicklung


Jetzt wurde an 3 Fronten Kunst betrieben: die privaten analogen Zeichnungen, die öffentliche digitale Kunst und die Auftragskunst in der Designschule.

(2010 - 2012)

◩ ◩ ◩ ◩ Schlauchtussi alternativ Srugus Vater ◩ ◩
Mit "Die Hochzeit" nahm die Xit Ära ihren bombastischen Auftakt. Jetzt wurde mehr Gewicht auf die Charakterentwicklung gelegt. Die Figuren bekamen Stammbäume und komplexere Beziehungen. Die Handlung arbeitete sich intensiv und genussvoll an Tabuthemen ab. Der Zeichenstil wurde ziemlich großflächig und grob, wodurch massive Seitenzahlen erzielt wurden. Stilistisch war Retrofuturismus, alte Kulturen und Mysterien angesagt. Es gab weniger moderne Technik zu sehen, und wenn dann war sie filigran und funktionell, ohne polierte Verpackung. Das Design fokussierte sich eher auf antike, spirituelle Aspekte und natürliche Materialien.

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Auch die digitale Kunst hatte eine schummerige und magische Atmosphäre. Die Programmkenntnisse waren so weit fortgeschritten, dass ansehnliche Ergebnisse entstanden.

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Zum erstem Mal hatte die Schule nicht nur beiläufigen thematischen Einfluss auf die Kunst, sondern lehrte direkt kreative Techniken, die Schuschinus´ Fähigkeiten verbesserten. Auffällig ist der qualitative Unterschied zwischen den Schulbildern und privaten Zeichnungen. Schuschinus hatte nie zuvor Dinge in akademischer Manier abgezeichnet. Mit Leichtigkeit gelang es ihm hier, die sehr saubere und realistische Technik anzuwenden. Die meisten privaten Zeichnungen mögen unsauber und skizzenhaft sein, doch wurden sie nie geschaffen, um den Maßstäben anderer zu genügen, sondern die Phantasie für sich selbst greifbarer zu machen. Lange an einem Stillleben zu sitzen ist nicht Schuschinus´ Stil, dennoch waren die neuen Erfahrungen wertvoll und nützlich. Dazu kamen neue Softwarekenntnisse.

Wichtige Inspirationsquellen:

(2012 - 2014)

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In den Comics wurden die Hauptmotive weiterhin großzügig plaziert, aber die Lücken wurden wieder mit Kleinigkeiten gefüllt. Dies ist auch als Protest gegen die in der Schule vermittelte Philosophie des gestalterischen Freiraums und der Reduktion zu verstehen. Dort tendierte man mitunter dazu, jedes launige Extra zu verdammen und das Bild zu Tode zu reduzieren. Die Faulheit dankt´s, doch das Ergebnis war meist öde. Schuschinus´ Geschmack war weniger auf moderne Schlichtheit eingestellt, als auf filigrane Mechanik und Ornamente mit gebrauchtem, schmutzigem Look, die den Entdeckergeist ansprechen mit geheimnisvoller Sinnerfülltheit und Mehrdeutigkeit.

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Die digitale Kunst profitierte von den in der Schule erworbenen Softwarekenntnissen. Schuschinus übertrug das in Quasimonopol-Wucherprogrammen Gelernte auf ehrbare Open Source Freewrare, die er bevorzugt, weil ihn das unabhängiger macht. Analoge und digitale Kunst mischten sich vermehrt, da sich jetzt auch gescannte Zeichnungen gekonnter kolorieren ließen und physische Raumschiffmodelle verstärkt für Spezialeffekte genutzt wurden.

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In der 2. Hälfte des Designstudiums rückte das Zeichnen in den Hintergrund. Es wurden mehr Computerprogramme gelehrt und die Anwendung des Gelernten anhand von Auftragsbeispielen. Die Reduzierung kreativer Gestaltung auf bloße Werbewirksamkeit für meist langweilige Zielgruppen ist eine unsägliche Verschwendung von Talent. Und natürlich kommt es im Designer-Alltag am meisten auf die fadesten Fähigkeiten und Programme an. Aufwändige Illustrationen mit versteckten Details und kritischen Botschaften sind dort nicht gefragt, alles muss schnell erfassbar, schleimig nett und vor allem billig sein. Je mehr Restriktionen eine Aufgabe hatte, umso weniger gefielen Schuschinus seine eigenen Arbeitsergebnisse. Als gelungen empfand er jene Aufgaben, bei denen er sich austoben und seinem Stil treu bleiben konnte.

Wichtige Inspirationsquellen:

historische Ereignisse


Tabellenlegende:
teilweise farbig
vollfarbig
¹ Haupthandlung (Comics, die die Geschichte Hurdelhabadans oder des Hauses Schuschinus vorantreiben)
² Nebenhandlung (Comics, deren Handlungen wenig Einfluss auf das Schicksal des Schuschiversums haben)
³ good old Zeigecomic (Comics, die vorwiegend dazu da sind, eine bestimmte Situation sinnlich auszuschlachten, ohne die Handlung wesentlich weiterzubringen)
Titel Jahr Seitenzahl Inhalt Kommentar
Die Hochzeit¹ 2010 128 Srie Isomerie erpresst Nell und Klößchen-Leah, die inzwischen eine Hassliebe verbindet, für ihn die Rien zu unterwerfen. In einem Waisenhaus auf Nanetoya kehrt die Heimleiterin Sime von einer Reise zurück. Die Heimkinder Xit, Feuk und Usmai versuchen abzuhauen, werden aber eingefangen. Die Stadt wird von Frms angegriffen. Dabei wird Feuk getötet. Xit ersticht Usmai, weil er ein Arschloch ist und im Gegensatz zum netten Feuk überlebt hat. Daraufhin flieht Xit in die Wüste. An einer Schuschinus-Statue in einer Felsschlucht schläft sie ein. Am nächsten Morgen sind etliche Leute anwesend, darunter Machete Appinelli, der sich als ihr Vater herausstellt, der sie gesucht hat. Ihr Realitätssinn setzt jedoch aus und sie halluziniert. Sie wird nach Hurdelhabadan gebracht und in die Gemeinschaft der Maschinensäcke aufgenommen.

Nell macht Leah einen Heiratsantrag. Leah nimmt an, aber sie will eine prunkvolle Feier in Xits ehemaliger Heimatstadt. Schuschinus lässt alles arrangieren. Unterdessen begibt sich Juliak zu einem Eingang zum Land der Bösen nahe der Stadt, von wo aus er einen Angriff plant. Die Stadt bekommt davon nichts mit. Dort sind alle aufgeregt und mit Hochzeitsvorbereitungen beschäftigt. Viele Gäste treffen ein. Nr. 83 hält die Zeremonie ab und dann stürzen sich alle aufs Buffet. Es artet zu einer gigantischen Orgie aus, bis die Frms angreifen.

Dann geht die Party erst richtig los, die Stadt und das Umland verwandeln sich in ein Schlachtfeld, die Gäste sind im Blutrausch. Der Wolkensessel erscheint über der Stadt. Xit erlebt weitere Halluzinationen und erfährt dabei, dass Usmai noch lebt. Sie begibt sich im Getümmel auf die Suche nach ihm. Mitten auf dem Schlachtfeld genießen Nell und Leah ihre Hochzeitsnacht, zerstreiten sich aber sogleich. Xit findet Usmai, der dem Bösen verfallen ist und als Dämon wiederauferstanden ist. Bevor er Schaden anrichten kann, komprimiert Schuschinus ihn zu einem Würfel und hält daraufhin eine taktische Besprechung ab. Er will zum Eingang der Bösen vorstoßen. Die 3 Kinderchen nehmen die Statue ein und errichten dort einen Stützpunkt. Der Wolkensessel fliegt über das Loch, wo die Bösen rauskommen. Es werden soviele Frms abgeschlachtet, bis ihre Leichen das Loch verstopfen. Dann wird eine Bombe geworfen, die den Leichenberg zu einem Stöpsel verschmilzt, der das Loch endgültig verschließt.

Die Pjasmeidio Chroniken¹ 2011 66 ◩ ◩ ◩ ◩ ◩
Die F-Plagi Flotte bahnt sich ihren Weg nach Hurdelhabadan. Als Schuschinus die Neutralen mit seinem überragenden diplomatischen Geschick zum Mitmachen bewegt, verlagert sich die Flotte in den ZK. Schuschinus bannt einen Teil der Plagi in das Land der Bösen. Doch das Plagireich ist gespalten und es gibt noch viele Splittergruppen.

Ein traditionalistischer Priester lässt Sevi, eine Progistin einkerkern, weil sie zu viele Fragen stellt. Nr. 83 und seine abtrünnigen Plagi befreien sie und er geht mit ihr auf die Suche nach der Wahrheit über Srugus, den Gründer des Plagitums. Sie besuchen Srugus´ Geburtsstadt, eine Pilgerstätte. Mit Mord, Bestechung und Verführung verschaffen sie sich Zutritt. Eine Vision im Suff erschüttern Sevis Glauben. Der Traditionalist erscheint und erklärt, dass die Sünde der wahre Pfad sei, im Glauben diese Erkenntnis sei der Grund für Sevis Erschütterung. Nr. 83 tötet ihn genüsslich und sie reisen in die Vergangenheit, um Proge Pjasmeidio, die Heilige der Progisten aufzusuchen. Die soll gerade hingerichtet werden, weil sie eine Affäre mit Appinelli hat. In diesem Augenblick greifen die Isomerie Palisaden an. Sevi und Nr. 83 retten Proge, die sich als alles andere als heilig herausstellt und fliegen mit einem gestohlenen Raumschiff nach Nanetoya. Dort befindet sich ebenfalls Srugus´ Geburtsstadt in einer anderen Version. Hier trägt Proge Xit aus, ihr Kind von Appinelli. Auch Usmai wird geboren. Die Kinder werden ins Waisenhaus abgeschoben, Proge verschwindet spurlos und Nr. 83 verbreitet die Geschichte, sie sei gestorben.

Er kehrt mit Sevi in seine Zeit zurück und erstattet Schuschinus Bericht, der die ganze Rettungsaktion veranlasst hatte. Nr. 83 vermutet, dass Xit oder Usmai Srugus ist und wird von Schuschinus beauftragt weit in die Vergangenheit zu reisen, um das Plagitum im Namen des unbestimmten Srugus zu gründen. Sevi wiederum wurde in ihrer Vision offenbart, dass sie Srugus sei. Sie fühlt sich aber unwürdig und hatte auf der Zeitreise versucht, die Bürde zunächst auf Proge, und nachdem sie sich ebenfalls als unwürdig herausstellte, auf Xit und Usmai abzuwälzen. Unterdessen befreit Xit den komprimierten Usmai, der seine dämonischen Gene von Föma hat. Er versucht Xit zu vergewaltigen, explodiert aber bei dem Versuch. Als Feuerdämon überlebt er das und flieht. Er trifft auf einen alten Plagi. Es ist Proges Vater, der seine Tochter einst hinrichten wollte und nun Usmai seine Kraft übergibt, damit er an Xit das Urteil vollstrecke. Usmai tötet den Plagi und findet Schriftrollen in seiner Leiche. Es ist die Pjasmeidio-Familienchronik, die ein Geheimnis enthält.

Einige Plagi unterwerfen sich Usmai, weil sie ihn für Srugus halten. Sie ziehen in den Krieg gegen andere Splittergruppen. Xit stellt sich ihm entgegen. Er hält ihrer Anwesenheit nicht stand und explodiert wieder, bevor er ihr verraten kann, was in der Chronik stand. Sevi posiert jetzt notgedrungen als Srugus und gebietet den Plagi einhalt. Doch die verschiedenen Splittergruppen lassen sich nicht mehr einen. Das Plagitum zerfällt und verliert sich in anderen Kulturen. Schuschinus erklärt dass Sevi sich nur einbildet, Srugus zu sein, weil sie eine Halluzination vom Suff hatte. Proges Vater hatte die Chroniken gefressen, um zu vertuschen, dass Xits Geburt darin prophezeit wird. Ein weiblicher Srugus hätte unter den sexistischen Plagi eine Krise ausgelöst und ihn Kopf und Kragen gekostet. Doch in Wahrheit hatte Schuschinus die Prophezeiung erfunden und von einem Agenten da reinschreiben lassen. Srugus ist am Ende nur ein Gespinst, auf das sich ein ganzes Großreich gründete.

Die Ycmi Ycer Privatisierung² 2011 32 Baller besucht einen ZK-Veteranentreff. Der Anzugheini steigt in das Ykmi Ycer Geschäft ein. Seine Tochter Doro geht zu Dr. Alkohol, weil sie die kriminellen Machenschaften und Streitereien ihrer Familie nicht erträgt.
Klößchen²³ 2011 32 Zur Zeit von Jaka: Klößchen ist seit sie im 1. Zeitkampf geköpft wurde nur noch ein Kopf. Sie verlangt einen neuen Körper. Ihre Mutter Frau Patzig schickt Nr. 83, einen Körper zu besorgen. Er entführt ein Mädchen namens Leah und Klößchens Geist wird auf sie übertragen. Doch anstatt Leahs Geist vorher zu löschen, vermischt Nr. 83 heimlich ihre Geister. Klößchen-Leah mischt den Laden auf, was Frau Patzig gar nicht passt. Sie weckt den eigelagerten Klößchenkopf wieder auf und lässt Leah bestrafen. Daraufhin verfrachtet Nr. 83 Frau Patzig und Klößchen in die Gegenwart. Schuschinus hat das veranlasst, um die Zeitlinie zu berichtigen, denn die Familie Pacice hat viele Veränderungen durchgemacht und sollte wieder wie früher sein. Nun tyrannisiert Klößchen wie gehabt ihr Umfeld. Doch auch Klößchen-Leah existiert noch in dieser Zeit und erfreut sich daran, ihre Familie zu quälen.
ohne Titel (Gesellschaftskritik)² 2011 11
Usmais Fluch¹ 2011 80 ◩
Rückblende: Der junge Machete Appinelli reißt nachts heimlich aus, um auf dem Friedhof seine Wollust zu befriedigen. Währenddessen macht das F-Regime eine spontane Hauskontrolle und schikaniert die Familie. Machetes hitzköpfiger Bruder Munitio greift die Frms an. Als Machete zurückkehrt, scheint seine gesamte Familie hingerichtet worden zu sein. Gegenwart: Xit probiert die vielen Freiheiten der Msack-Gesellschaft aus. Das Zwitter Reich hat keinen König. Ahoniag ist tot und der Thronfolger Spai ist verschwunden. Usmai kehrt zurück und belästigt Xit. Xit plagen Schuldgefühle, weil sie denkt, Usmai mit ihrem Mordversuch zum Monster gemacht zuhaben. Nr. 83 heizt die Situation an. Doch es stellt sich heraus, dass Usmai schon vorher ein Psychopath war. Xit überwindet ihre Selbstzweifel und beginnt sich zu bilden. Sie verschlingt Bücher über hurdelhabadanische Geschichte und alte Mysterien. Auf einem Ausflug mit Freunden wird sie wieder von Usmai angegriffen, doch sie ist nicht mehr an ihn gebunden, er ist nur noch ein gewöhnlicher Schurke, der von jedem plattgemacht werden kann. Muckelfatz duelliert sich mit ihm.
Die Gosse läuft über¹ 2011-2012 68 Es beginnt der Zeitkampftourismus. Schlachtenbummler reisen aus allen Zeiten an, um sich am Gemetzel zu ergötzen. Am Beispiel verschiedener Einzelpersonen wird der Zynismus der Sache verdeutlicht. Juliak befreit die gebannten Bösen und unterwirft die Neutralen. Die Msäcke ziehen zur letzten Mauer der Neutralen, um die ansteigende Zahl böser Mächte in Schach zu halten. Hier treffen sie auf den "ersten seiner Art", einen neutralen Mischmachtkrieger. Sie können sie noch einmal aufhalten, doch sind die Reserven fast aufgebraucht. Schuschinus mobilisiert die Sterne selbst als Armee. Inspiration: Neon Genesis Evangelion
Die Gosse läuft über Intermezzo¹ 2013 42 ◩
Die Frms verüben auf dem Pnü-Festival einen Terroranschlag. Terroristen werden festgenommen und gefoltert. Die Msäcke vergnügen sich trotzdem weiter. Nell macht eine Drogendiät.
Die Gosse läuft über Rising¹ 2014 70 ◩ ◩ ◩
Es kommt zur Astralschlacht. Galaxien stürzen sich auf die endlosen Massen feindlicher Raumschiffe. Der Zeitkampf dehnt sich in weite Teile des Universums aus. Sämtliche Sterne explodieren, doch die Sterne sind nur Reflektionen von Hurdelhabadan, dem einzig wahren Himmelskörper. Das Universum war vom ZK in unzählige spiegelnde Scherben zersplittert, die nun von der Hitze unzähliger Supernovae wieder verschmolzen werden. Danach ist das Universum nur noch 1 Stesy groß, doch trotzdem noch so umfangreich wie vorher. Schuschinus tapeziert den Himmel neu, womit der Zoomfaktor zurückgesetzt wird. Xit entwickelt immer mehr telepathische Kräfte. Juliak erkennt in ihr eine Gefahr und beauftragt Nr. 83, sie ihm auszuliefern.

Schuschinus verfeinert seinen Erlösungsplan, weist Xit eine wichtige Rolle darin zu und begibt sich in eine weitere Schlacht gegen die Frms. Hier erscheint der "2. seiner Art". Er verkündet, die Gräue zu vertreten, die wahren Neutralen. Er behauptet, die Msäcke hätten ihren ewigen Krieg gegen die Frms selbst verschuldet, weil ihre Suche nach reiner Freude unnatürlich sei und ein Gegengewicht hervorruft. Nur absolute Gleichgültigkeit führe zum Frieden. Schuschinus lässt sich nichts vorschreiben, beordert den Pentayotauniversott, die größte Kampfmaschine aus dem ZK ab und vernichtet den 2. seiner Art.

Appinellis Schwester Florette taucht auf dem Schlachtfeld auf. Verdrängte Erinnerungen beginnen zu ihm zurückzukehren. Seine Geschwister Munitio und Florette haben das Massaker durch die Frms überlebt. Doch Munitio hielt sich Florette fortan als Sexsklavin. Appinelli will Florette Xit vorstellen. Als sie beisammenstehen explodiert Florette. Den anderen passiert nichts, weil sie gute Reflexe haben. Weitere Erinnerungen kehren zu Appinelli zurück. Eines Tages fand er Munitio ermordet auf und Florette war verschwunden. Er schlussfolgert, dass Florette abgehauen ist und sich rächen wollte. Doch in ihren Überresten wird eine Nachricht vom Mafiaboss gefunden. Er wollte Florette kaufen, aber Munitio wollte nicht verkaufen. Also hat er ihn umgebracht und Florette entführt. Doch sie erwies sich als zu aufmüpfig, also hat er sie wieder freigelassen. Doch spritzte er ihr ein Gift, dass sie explodieren ließ, sollte sie zu ihrer Familie zurückkehren.

Appinelli beschließt die Mafia auszurotten. Er geht mit Xit zum allseits bekannten Mafiatheater und knallt jeden ab, der mafiös aussieht. In einem Zimmer trifft er die totgeglaubte Proge. Xit erinnert sich nicht an ihre Mutter. Proge wird aus dem Hinterhalt von Juliak erschossen, der sie zusammen mit Nr. 83 als Lockvogel benutzte, um an Xit heranzukommen. Doch weil Juliak zu ungeduldig war, wird er jetzt in einen Kampf mit Appinelli verwickelt. Xit ersticht den abgelenkten Juliak. Nr. 83 ist sehr erstaunt, weil Juliak ein äußerst zäher Gegner ist, und es bisher nur Schuschinus gelang, ihn zu bezwingen. Schuschinus holt seine Leute ab und das Theater fliegt einfach so in die Luft.

Sklavenstatus


Die Designschule erwies sich als Glücksgriff. Nicht unbedingt aus der schimpflichen Karriereperspektive, sondern in dem was wirklich zählt: Eine gemütliche, familiäre Atmosphäre mit maßvollem Arbeitspensum und Inhalten, die die persönlichen Interessen fördern. Die Mitschüler und Lehrer waren im Großen und Ganzen in Ordnung, doch wie üblich entstanden keine tieferen Freundschaften. Gemeinsame kreative Vorhaben verliefen sich aufgrund der Trägheit der Anderen im Sande, immerhin blieben einige Kontakte bestehen. Der Unterricht ging zuweilen etwas schleppend voran und die thematische und personelle Abwechslung einer größeren allgemeinbildenden Schule fehlte. Ideal wäre eine Kombination aus der Schule der Abi-Zeit und dieser gewesen. Entspanntes Arbeiten, aber totzdem vielfältiger Input. Doch insgesamt ließ es sich hier aushalten und Schuschinus wäre gerne länger geblieben. Danach gab es keine Schulen mehr, die man noch hätte machen können.

Die Schule endete im Februar 2014, doch plagte sich Schuschinus noch eine Weile mit Bewerbungen ab, bevor sich das faule Leben so richtig einstellte. Deshalb endet die Xit Ära nicht abrupt, sondern geht fließend ins große Pennertum über. Die Prostitution auf dem überlaufenen Designsklavenmarkt verlief erwartungsgemäß ernüchternd. Die vermessenen Unternehmen verlangen nur perfekte Arbeitsroboter, die mit 50 Jahren Berufserfahrung geboren wurden, Überstunden als selbstverständlich ansehen, jede teure Profisoftware der Welt virtuos beherrschen, dabei noch auf einem Bein stehend jonglieren können und all das nur um das Talent kreativer Personen an geschmacklose Kunden zu verramschen. Über die Verlogenheit einer Bewerbung, die gleichzeitig authentisch und anforderungsgerecht sein soll, kann ein redlicher Charakter nicht erfolgreich hinwegtäuschen. Als mit den nachfolgenden Jahrgängen neues Frischfleisch auf den Markt drängte, war ohnehin jede Hoffnung verloren. Zur Selbstständigkeit fehlen Schuschinus jegliche geschäftsmännische Kompetenzen.

philosophische Entwicklung


Es wurde intensiver denn je am Meckerbuch geschrieben, Gedanken und Gefühle immer wieder neu formuliert. Gegen Ende der Xit Ära stieß Schuschinus auf die Unity, ein Forum mit anarchistischem Schwerpunkt. Dort hatten sich viele Beiträge aus vergangenen Tagen angesammelt, die auf Schuschinus vielversprechend wirkten. Das Forum sorgte für Unterhaltung und einige neue Denkanstöße. Während die Grundidee des Anarchismus als friedliches Zusammenleben ohne Hierarchien ansprechend ist, war sich Schuschinus stets bewusst, dass dessen Umsetzung an der menschlichen Natur nur scheitern kann. Politik ist ihm zuwider, die Realität ist ihm zuwider, denn sie erstickt jeden Idealismus und läuft am Ende entweder auf Extremismus oder auf faule Kompromisse heraus. Diese Welt kann uns nie geben, was wir uns erträumen. Deshalb begann neben der Gesellschaftskritik nun ein anderer Aspekt in den Fokus zu rücken: Die Unzulänglichkeit der Natur.