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Wappen des Hauses Pacice
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Klößchen und Frau Patzig: das Original

Das Haus Pacice

Das Haus Pacice galangte zu Bekanntheit durch die krankhafte Liebe von Hysteria zu ihrer Tochter Klößchen, die in einer Sekte gipfelte, sowie durch die Emanzipation von Klößchen, die in zahlreichen Blutbädern gipfelte.

Geschichte


Ursprung

Die Charaktere Klößchen und Frau Patzig haben ihren Ursprung ca. 1997 als physische Puppen. Sie wohnten anfangs in einem Hut, den sie als Hausboot benutzten. Die Ankunft des Hausbootes wurde lautstark mit dem Lied "Schipper Schipper Schepper Schupper Schapper" angekündigt, was alle Leute in die Flucht trieb, weil sie wussten, dass die Insassen extrem anstrengende Zeitgenossen sind. Viele der Verhaltensweisen und Geschichten wurden bereits früh in Rollenspielen geprägt und teilweise in Comics festgehalten, die leider nicht mehr zur Gänze erhalten sind. Die Geschichten drehten sich um ausartende Alltagssituationen wie Einkauf oder Schule.

Die Sekte "Diener Klößchens"

Danach kamen weitere Geschichten hinzu, unter anderem die einer Sekte, die 2004 im Comic "JAKA" aufgegriffen wurde. Hier wurden auch die wichtigen Charaktere Nr. 83 und Nr. 271 eingeführt. Nachdem 82 Bewerber gescheitert waren, gelang es Nr. 83 die Gunst von Hysteria zu erlangen und erfolgreich eine Infrastruktur für eine Sekte zur Anbetung Klößchens aufzubauen. Missionare wurden ausgesandt, um an Türen zu klingeln. Die Missionare unterstellten ihren Opfern, dass sie sich schon für den Beitritt entschieden hätten, setzten sie unter Drogen und entführten sie. Auf dem Sektengelände wurden sie zunächst durch prunkvolle Räume geführt, dann in einen Schacht gestürzt, wo sie versklavt wurden. Auf dem abgeriegelten Gelände mussten sie Saubohnen anpflanzen, aus denen Gehorsamkeitspillen hergestellt wurden. Die "Faust Klößchens" war die Kampftruppe, die alles überwachte und Widerständler terrorisierte. Die Sklaven mussten jeden Tag Opfergaben für Klößchen darbringen und ständig ihre Liebe bekunden. Der Fokus des Comics lag jedoch mehr auf der Jaka und den Kampfhandlungen, als auf den Geschehnissen in den Gemächern Klößchens. Die Sekte wurde von der Jaka zerschlagen. Nr. 83 und 271 erlebten danach eigene Abenteuer.

Klößchens Emanzipation

2007 wurde im Comic "Ycmi Ycer" die Lustmörderin Leah eingeführt, zunächst ohne Verbindung zu Klößchen. Dann wurde damit experimentiert, sie zum erwachsenen Klößchen zu machen. Auch wenn es schleierhaft blieb, wie sie sich so verändern konnte, wurde sie zu einem äußerst beliebten Charakter und sorgte noch für etliche Handlungsstränge mit ausufernder Gewalt und Perversion.

Rückführung

2011 wurde die Figur Klößchens für die Filmreihe Findelkopf wiederverwendet, ohne Zusammenhang mit der ursprünglichen Handlung. Außerdem wurden in einem neuen Klößchen-Comic nochmal die ganzen alten Geschichten über die Marotten dieser Familie verewigt. Hier wurde erstmals die Verschmelzung von Klößchens und Leahs Geist vorgestellt, doch die Herkunft von Leah bleibt weiterhin rätselhaft. Sie könnte Klößchen selbst sein, von einer anderen Zeitlinie.

wichtige Mitglieder des Hauses Pacice


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Stammbaum des Hauses Pacice
Bild Name Beschreibung Kommentar
- Hysteria / Frau Patzig - Hysteria Pacice, genannt „Frau Patzig“, ist eine alleinverziehende Mutter, die ihre Tochter Klößchen vergöttert und sie zu ihrem einzigen Lebensinhalt macht. Sie packt sie in Watte und schottet sie von der Außenwelt ab. Sie stillt ihre Tochter mit verschiedenen aufgeschäumten Körpersäften und reibt sich mit ihren Tränen ein. Gegenüber allen Anderen ist sie extrem misstrauisch und aggressiv. Da sie häufig einkaufen geht, um ihrem Klößchen Geschenke zu kaufen, bleiben die anderen davon nicht verschont. Sie beschwert sich regelmäßig über die Produkte, weil sie angeblich zu gefährlich für Klößchen sind (z.B. könnte sie sich an den Ecken eines Kissens stoßen). In Wirklichkeit gehen aber die Produkte innerhalb kürzester Zeit bei Klößchens Wutausbrüchen kaputt. Obwohl Hysteria von ihrer Tochter gequält wird, ist sie blind vor Liebe und geht jedem mit endlosen Lobeshymnen über den Liebreiz Klößchens auf die Nerven. Der Name "Patzig" ist direkt geklaut von "Kaufhaus Patzig", während die Herkunft des später hinzugefügten Vornamens Hysteria nicht mehr ganz eindeutig zu bestimmen ist, aber mit hoher Wahrscheinlichkeit von Empress Hysteria stammt.
Klößchen - Klößchen - Ein verwöhntes, egomanisches, tyrannisches Drecksbalg mit krankhafter Vorliebe für die Farbe Rosa. Sie reagiert auf jede Kleinigkeit mit Panikattacken, Wutausbrüchen und diversen Krankheitssymptomen. Die Vaterschaft ist ungeklärt. Sie hat eine Selbstheilungskraft, die es ihr ermöglichte, eine Enthauptung zu überleben, die zur Volksbelustigung in Kriegszeiten abgehalten wurde. Ihr Körper sollte als Braten bei der Siegesfeier serviert werden, wurde aber in der Kühltruhe vergessen. Ihr Kopf schreit seither umso lauter nach permanenter, ungeteilter Aufmerksamkeit. Während sie sonst völlig ungebildet ist, hat sie eine frühreife sprachliche Ausdrucksfähigkeit, die sie hauptsächlich für Beleidigungen, Drohungen und Selbstmitleid nutzt.

In der Heizkörperzeit landete Klößchen allein in der Ölwüste, und wurde dort bekannt als Findelkopf.

In einem der Police Academy Filme wird auf einer Party eine Frau bekleckert, woraufhin sie ein Mann beiseite nimmt mit den Worten "Komm, mein Klößchen". Der Name hat nichts mit dem Klößchen von TKKG zu tun.
Leah Leah - Nr.83 kaufte die Tochter einer Dienstmagd des Hauses Haleb zu einem Spottpreis, um ihren Körper als Ersatz für Klößchen zu benutzen, nachdem diese geköpft wurde. Dabei vermischte sich ihr Geist mit dem Klößchens. Der Narzissmus blieb, doch ihre Unselbstständigkeit wandelte sich zu durch Nymphomanie und Blutdurst ausgedrücktem Freiheitsdrang. Ihr Gemüt ist sehr unstet, sie neigt zu unkontrollierten Gewaltausbrüchen, bei denen sich Zorn und Lust kaum unterscheiden lassen. Sie liebt es, ihre Opfer zu verstümmeln und auszuweiden. Im Streit um Klößchens ungeklärte Vaterschaft erhob Srie Isomerie Ansprüche. Der Möchtegerngott löschte Leahs rechten Arm aus ihrem Genom, weshalb sie auf vielen verschiedenen Zeitlinien rückwirkend den Arm verlor.

Als Nell ihr einmal half, entwickelte sich eine Hassliebe zwischen den beiden und sie feierten eine pompöse Hochzeit, um sich danach gleich wieder zu zerstreiten und getrennte Wege zu gehen. Doch trafen sie immer wieder aufeinander. Leah verliebte sich in Munitio Appinelli, weil er genauso blutrünstig war wie sie. Sie regierten eine Zeit lang gemeinsam über die Mafia. Als Xit Munitio stürzte, nahm sie Leah gefangen, indem sie Klößchens hohlen Kopf als Komprimierungsgefäß benutzte. Leah war von Munitio schwanger und hatte zunehmend weniger Platz im Kopf, bis sich sich befreite.

Es stellte sich heraus, dass sie gar nicht schwanger war, sondern Krebs jenseits des Endstadiums hatte und nur aufgrund Klößchens Heilungskraft noch lebte. Am Ende fusionierte sie mit Nell, wobei ihre Krebszellen mit den transplantierten Rienzellen von Nell in einer gigantischen Explosion reagierten. Beide wurden mittels der Derivatmathodik wiederbelebt.

- Nr.83 - Der Meister der Manipulation ist nicht mit den Pacices verwandt, begann aber seine Karriere als Hysterias Assistent und Sektenpriester. Er half Hysteria, die mit der Vergötterung ihrer Tochter allein dastand, einen Kult aufzubauen, der aber schnell niedergeschlagen wurde.

Danach wechselte er oft die Seiten und hängte sein Fähnchen stets nach dem Wind, um im Verborgenen seine eigenen Pläne zu verfolgen. Im Zeitkampf schaffte es er bin an die Spitze des Plagiats. Währenddessen bildete er seinen Schüler Nr. 271 weiter aus, der ihm jedoch entglitt. Nach dem Zeitkampf überkam ihn etwas mehr Altersmilde, trotzdem ist er noch in viele kriminelle Machenschaften verwickelt, besonders in Menschenhandel und politische Intrigen. Seine Dienste als Informant werden gerne in Anspruch genommen. Nebenbei betreibt er ein Bordell für ausgefallene Vorlieben. Seine bevorzugte Kleidung ist die Mönchsrobe, die ihm eine trügerische Ausstrahlung von Bescheidenheit verleiht.

- Nr. 271 Sein Vater war auf einer fernen Raumstation tätig. Er wurde als Kleinkind vor dem Fernseher geparkt und blieb dort viele Jahre sitzen, bis eines Tages die Diener Klößchens an der Tür klingelten. Sie entführten ihn und unterzogen ihn Folter und Hirnwäsche. Er diente als Mann fürs Grobe in der Faust des Klößchens. Doch seine Treue galt nicht Klößchen, sondern Nr. 83, der die Fäden in der Hand hielt.

Nach dem Zerfall der Sekte schloss er sich mit seinem Meister den Culsits an, doch auch dieser Schwertkampfkult wurde zerschlagen und Nr. 83 starb vorübergehend. Nr. 271 zog mit Elektronika umher und wurde in einer Schlacht von einer magischen Trennscheibe in eine gute und eine böse Version aufgespalten. Seine böse Hälfte geriet außer Kontrolle und fusionierte mit verschiedenen Anwesenden, bis sie zerstört wurde. Seine gute Hälfte wurde durch Cyborgteile ergänzt. Im Kampf erwies er sich als äußerst zäh. So war er selbst noch standhaft, als sein gesamter Körper durch künstliche Teile ersetzt worden war und diese zu Metallspäne zerrieben wurden. Er stieg danach zur Lichtform auf und wandte sich gegen seinen alten Meister, der inzwischen die Plagi anführte. Im Turnier kämpfte er für Schuschinus und wurde von einer Zeitattacke getroffen, die ihn so weit verjüngte, dass er wieder zum Ei wurde. Das Ei wurde eingelagert und seitdem nicht mehr gesehen.

Die Benennung der Sektenmitglieder mit Nummern hat den Zweck, sie ihrer Individualität zu berauben und auf den Leser böse zu wirken. Die Wahl der Zahlen erfolgte nach vergleichbaren Kriterien wie 42.
Nell Nell Angisar - Nell wurde auf den Straßen von Divertikelhaven von Plüschohren aufgezogen und hat sich eine animalische Körpersprache angeeignet. Obwohl sie fast nie zur Schule ging, war sie in einer Schülerband als Sängerin und Gitarristin aktiv. Ihre Stimme hat vom Drogenkonsum einen einzigartigen, leicht heiseren und dennoch weichen Klang. Sie ist im Grunde fröhlich und liebenswert, aber ihr sorgloses und impulsives Handeln lässt sie manchmal rücksichtslos wirken und bringt sie oft in Schwierigkeiten. Nell ernährt sich fast ausschließlich von Drogen, wodurch sie zwar regelmäßig Anfälle und Zusammenbrüche erleidet, gleichzeitig aber immer das passende Gegenmittel intus hat für Gefahrensituationen jeder Art. Aus einer Laune heraus half sie Leah, woraus sich eine schwierige Beziehung entwickelte. Sie machte eine Drogendiät, wurde aber nach einem Streit mit Klößchen-Leah rückfällig und verreckte an einer Überdosis. Daraufhin wurde ihr Geist auf den Körper ihres derzeitigen Freundes Zisuke übertagen. Als dieser ebenfalls starb, wurde sein Kopf, der von einer Drogen-Notration in Nells Ohrringen konserviert wurde und noch ihren Geist enthielt, auf einen Rienkörper transplantiert. Dieser Körper reagierte explosiv mit Leahs Krebszellen.
◩ ◩ Zwiebelköpfe 2 Geschwister, die gerne folgendes Spiel machen: Der Junge liegt scheinbar gelähmt herum. Wenn jemand ihm zu Hilfe eilt, kommt das Mädchen aus ihrem Versteck, schlägt den Helfer und sagt: "Lass den Jungen in Ruhe!" Dem Jungen wurde der Kopf abgerissen, der dann als Dekoration auf dem Fensterbrett platziert wurde, oder in ein Tuch eingewickelt wurde, oder auf eine hellblaue Shampooflasche bzw. weißen Trichter gesteckt wurde. Der Kopf sagte häufig die Worte: "So ist´s gerecht!". Sein Gerechtigkeitssinn war sehr konservativ und unreflektiert. Einer nicht gesicherten Erinnerung zufolge wurden die Zwiebelköpfe auch einmal in einer Pfanne gebraten. Das Mädchen kam eines Tages abhanden, und der Junge änderte seine Persönlichkeit. Er zog ein hellgelbes Kleid an und wurde sehr eitel und zickig. Bald fielen ihm die Haare aus und auch er verschwand. Die Zwiebelköpfe waren die Vorgängerpuppen. Als sie der schändlichen Vergänglichkeit zum Opfer fielen, schaffte Schuschinus Klößchen und Patzig als Ersatz an. Die nahmen eine ganz eigene Entwicklung und hatten keine Verbindung mehr zu den Zwiebelköpfen. Erst 2011 wurden sie als Randfiguren im Comic erwähnt.

Wohnsitz


Ihr erster Wohnsitz war ein Hausboot. Rückblickend ist das problematisch, weil Klößchen seekrank geworden wäre. 2002 gab es eine Villa. Die Kürbisvilla ist in zarten Pastelltönen gehalten, vor allem Rosa. Dunkle Farben werden gemieden, weil Klößchen Angst im Dunkeln hat, aber das Licht darf auch nicht blenden, deshalb sind Lampen diffus und gedämpft. Kanten und Ecken werden gemieden, wegen der Verletzungsgefahr für Klößchen. Es gibt innen keine Türen, nur Vorhänge, weil Klößchen sich klemmen könnte und damit man ihr schnell zuhilfe eilen kann. Nach außen ist aber alles hermetisch abgeriegelt mit Luftschleusen und Dekontaminationskammern, damit Klößchen nicht krank wird. Die Räume sind auf Klößchens Körpertemperatur geheizt. Fußboden und Wände sind mit dickem Plüsch gepolstert und schallisoliert. Kein Geräusch darf Klößchens Schlaf stören. Motive von Herzchen, Schäfchen und Wölkchen dienen der Beruhigung Klößchens. Nahrung darf außer extremer Süße keinen starken Geschmack haben. Der Klößchen-Carrier ist ein spezielles Fahrzeug und einizige Möglichkeit, Klößchen gefahrlos zu transportieren. Es ist mit starken Trägheitsdämpfern ausgestattet, die jede Erschütterung und Fahrbewegung unspürbar machen. Das weiche, sterile Bett ist überdacht und normalerweise mit Gardinen verhängt, um Klößchen vor neugierigen Blicken und vor dem Anblick der Außenwelt zu beschützen.